Reihenmischkultur auf Beeten nach Schwester Christa Weinrich

Buch Cover von 'Mischkultur im Hobbygarten' von Schwester Christia Weinrich OSB

Auf dieser Seite stelle ich Euch die Mischkultur auf Beeten vor, so wie sie von Schwester Christa Weinrich und den Gartenschwestern der Abtei Fulda über Jahrzehnte hinweg praktiziert und verfeinert wurde.

Auch wenn dieser Artikel schon recht ausführlich ist, steckt im Detail noch viel mehr. Wer tiefer einsteigen möchte, dem lege ich das Buch Mischkultur im Hobbygarten (* Affiliate) von Schwester Christa Weinrich ans Herz. Es ist kompakt und sehr praxisnah. Neben dem eigenen Mischkultursystem wird auch das von Gertrud Franck beleuchtet.

Dieses Buch war unser erster richtiger Kontakt mit Mischkultur und half uns beim Erstellen unseres ersten Beetplans nachdem wir unseren Garten terrassiert haben. Es war ein wesentlicher Auslöser für die Entwicklung unseres Beetplaners.

Schwester Christa Weinrich und die Abtei Fulda

Hinter diesem Mischkultursystem steht kein einzelner Name, sondern eine ganze Gemeinschaft: Die Benediktinerinnen der Abtei Fulda bewirtschaften seit über 50 Jahren ihren Klostergarten in Mischkultur. Schwester Christa Weinrich OSB hat diese jahrzehntelange Praxiserfahrung gesammelt, systematisiert und in ihrem Buch festgehalten.

Die Abtei Fulda und Gertrud Franck, die Pionierin der Reihenmischkultur, standen dabei in fruchtbarem Austausch. Franck hat die Schwestern mit Rat und Tat unterstützt. Die Abtei hat diese Impulse aufgegriffen, eigene Versuche durchgeführt und über die Jahrzehnte ein eigenes, praxiserprobtes System für den Anbau auf Beeten entwickelt.

Das Beet als überschaubare Einheit

Die meisten Hobbygärtner kennen es: Der Garten ist in einzelne Beete aufgeteilt, getrennt durch Wege. Genau hier setzt das System von Schwester Christa Weinrich an, es nutzt diese vertraute Beetstruktur und füllt sie mit durchdachten Mischkultur-Kombinationen. Wer bereits Beete hat, muss also nichts umbauen, sondern kann direkt loslegen.

Die Standardbreite eines solchen Beetes beträgt 1,20 Meter. Dieses Maß hat sich bewährt, da so jede Stelle im Beet von einer der Seiten erreicht werden kann ohne das Beet zu betreten. Die Breite der Beete ist jedoch nicht starr festgelegt und kann dem eigenen Garten angepasst werden. Jedoch sollten alle Beete die gleiche Breite haben, ansonsten wird der Fruchtwechsel schwierig. Zwischen den Beeten verlaufen Wege von etwa 30 Zentimetern Breite, die festgetreten oder mit Steinen, Holz oder Rindenmulch befestigt werden können.

Die Beete sollten idealerweise in Nord-Süd-Richtung angelegt werden, also quer zur Hauptwindrichtung. So kann die Sonne alle Pflanzen gleichmäßig bescheinen. Einmal angelegt, bleiben die Beete über viele Jahre bestehen. Es wird also nicht jedes Jahr neu umgegraben und eingeteilt.

In unserem Beetplaner könnt Ihr Beete für Reihenmischkultur genau nach diesem Prinzip anlegen.

Leit- und Begleitkulturen

Anstelle der A-, B- und C-Einteilung von Gertrud Franck verwendet Schwester Christa Weinrich ein einfacheres Konzept mit nur zwei Gruppen: Leitkulturen und Begleitkulturen.

Leitkulturen

Die Leitkultur ist die Hauptpflanze auf dem Beet. Sie beansprucht den meisten Platz, die meiste Pflege und steht am längsten auf dem Beet. Typische Leitkulturen sind Kohlarten, Sellerie, Tomaten, Gurken oder Stangenbohnen.

Begleitkulturen

Die Begleitkultur ist der Partner, der die Leitpflanze für eine bestimmte Zeit begleitet. Steht der Partner nur kurz mit der Hauptkultur zusammen, spricht man von einer „echten“ Begleitpflanze. Begleitet er die Hauptkultur fast die gesamte Wachstumszeit, ist es eher ein Mischkulturpartner.

Vor- und Nachkulturen

Pflanzen, die vor der eigentlichen Hauptkultur schon geerntet werden oder erst danach als Folgekultur kommen, sind Vor- bzw. Nachkulturen. Sie haben gemeinsam, dass sie eine relativ kurze Entwicklungszeit haben. Typische Vertreter sind Spinat, Radieschen, Feldsalat oder Kopfsalat.

In grove.eco könnt Ihr für jede Reihe und jeden Monat eine eigene Bepflanzung festlegen. So lassen sich Vor- und Nachkulturen ganz natürlich abbilden. Wie das geht, zeigt die Anleitung zum Bepflanzen.

Erprobte Mischkultur-Kombinationen

Einen großen Teil des Buches machen die über Jahrzehnte erprobten Beetkombinationen aus. Jede Kombination beschreibt für ein Standardbeet von 1,20 Meter Breite den kompletten Jahreslauf: welche Pflanze wann gesät oder gepflanzt wird, in welcher Reihe sie steht, welchen Abstand sie braucht und wann sie geerntet wird.

Das Besondere dabei: Das Beet wird nicht nur einmal bepflanzt, sondern im Laufe des Jahres mehrfach. Sobald eine Kultur geerntet ist, rückt die nächste nach. So wird die Fläche optimal genutzt, vom zeitigen Frühjahr mit Spinat und Radieschen bis in den Winter hinein mit Feldsalat und Grünkohl.

Beispiel: Buschbohnen und Frühkohl

Um das Prinzip greifbar zu machen, hier ein Beispiel aus dem Buch:

Beetplans für Reihenmischkultur anhand Beispiel von Schwester Christa Weinrich. Erstellt mit grove.eco

März: In die Beetmitte kommen zwei Reihen vorgezogener Kopfsalat, jeweils 45 cm vom Rand entfernt, mit 30 cm Abstand in der Reihe. Genau dazwischen wird eine Reihe Radieschen gesät.

April: Mitte April werden an den Beeträndern, jeweils 20 cm vom Rand entfernt, zwei Reihen Frühkohl (z.B. Weißkohl) gepflanzt.

Mai: Die Radieschen sind geerntet, der Kopfsalat wird laufend geschnitten. Zwischen die noch stehenden Salatpflanzen werden nun Buschbohnen in Horsten zu je fünf bis sechs Samen gelegt, mit 25 cm Abstand in der Reihe. Sobald die Bohnen Platz brauchen, ist auch der letzte Kopfsalat geerntet.

Juli: Der Frühkohl wird geerntet. An seine Stelle kommt je eine Reihe Endiviensalat.

August: Auch die Bohnen sind abgeerntet. An ihren Platz kann bis etwa Mitte August noch Grünkohl gepflanzt werden. So stehen zu Beginn des Winters Endivien und Grünkohl auf dem Beet. Die Endivien verträgt leichte Fröste, sollte aber vor stärkerem Frost mit Wurzeln aus der Erde genommen und an einem geschützten Platz bis zum Verzehr gelagert werden.

Auf einem einzigen Beet werden so im Laufe des Jahres sechs verschiedene Kulturen angebaut, die sich gegenseitig schützen und den Boden optimal ausnutzen.

Die Vorteile von Mischkultur

Schwester Christa Weinrich beschreibt in ihrem Buch ausführlich, warum sich der Aufwand der Mischkultur lohnt. Hier die wichtigsten Gründe:

Verschiedene Wurzeltiefen nutzen

Flachwurzler wie Gurken und Radieschen nutzen nur die obere Bodenschicht. Tiefwurzler wie Bohnen und Tomaten dringen bis über einen Meter tief ein. In Mischkultur ergänzen sich beide: Tiefwurzler holen Nährstoffe nach oben, die für Flachwurzler sonst verloren wären, und erschließen durch ihre Wurzelröhren neue Bodenzonen.

Nährstoffe besser ausnutzen

Sellerie in Monokultur nutzt nur einen Teil des Nährstoffangebots. In Kombination mit Blumenkohl verwertet dieser genau die Nährstoffe, die der Sellerie nicht nutzt. Beide profitieren voneinander und wachsen besser als allein. Zusätzlich hält der Duft des Selleries Kohlschädlinge ab.

Schädlinge verwirren

In einer Monokultur finden Schädlinge ihre Wirtspflanzen mühelos. Der artspezifische Duft zieht sie an und sie können ungehindert von Pflanze zu Pflanze wandern. In einer Mischkultur entsteht dagegen ein Duftgemisch, das die Schädlinge verwirrt.

Bewährte Schutzbündnisse

Die Erfahrungen der Abtei Fulda haben zahlreiche Partnerschaften bestätigt, bei denen ein Partner den anderen aktiv schützt. Die bekanntesten: Möhren und Zwiebeln (bzw. Lauch) vertreiben gegenseitig Möhrenfliege und Zwiebelfliege. Sellerie hält mit seinem Duft Kohlschädlinge ab. Salat schützt junge Kohlpflanzen und Radieschen vor Erdflöhen. Knoblauch schützt Erdbeeren vor Milbenbefall.

Boden beschatten und schützen

Nackter Boden trocknet aus, verkrustet und verliert Nährstoffe. Durch geschickte Kombination von hohen und niedrigen Pflanzen bleibt der Boden beschattet. Niedrig wachsende Partner wie Spinat oder Salat wirken wie kleine Sonnenschirme und fangen bei Platzregen die Tropfen ab, bevor sie die Erde verschlämmen können.

Bodenmüdigkeit vorbeugen

Wenn jahrelang dieselbe Kultur an derselben Stelle steht, geht der Ertrag zurück. Die sogenannte Bodenmüdigkeit setzt ein. In der Mischkultur, wo viele verschiedene Arten miteinander wachsen, tritt dieses Problem kaum auf.

Das Beet im Jahreslauf

Ein typisches Mischkulturbeet nach Schwester Christa Weinrich durchlebt im Laufe eines Jahres mehrere Phasen:

Frühjahr (März – April)

Das Gartenjahr beginnt mit den robusten Kulturen: Spinat, Erbsen, Radieschen, Pflücksalat und vorgezogener Kopfsalat kommen als erste auf das Beet. Auch Kohlrabi-Setzlinge und Steckzwiebeln können schon früh gepflanzt werden. Diese frühen Kulturen nutzen den Platz, bevor die wärmeliebenden Hauptkulturen bereit sind.

Spätfrühling (Mai)

Jetzt wird es spannend: Die ersten Vorkulturen sind geerntet, die frostempfindlichen Kulturen kommen ins Beet. Buschbohnen werden eingesät, Tomaten, Sellerie und Gurken ausgepflanzt. Späte Kohlarten rücken zwischen die Vorkulturen. Das Beet füllt sich.

Sommer (Juni – August)

Die Hauptkulturen breiten sich aus und nutzen den Platz der inzwischen geernteten Begleitpflanzen. Buschbohnen, Tomaten und Kohlarten sind voll entwickelt. Sobald eine Kultur abgeerntet ist, wird sofort nachgepflanzt: Endivien, Grünkohl oder Chinakohl kommen als Nachkultur.

Herbst und Winter (September – November)

Das Beet wird langsam abgeräumt, aber nicht leer. Winterharte Kulturen wie Grünkohl, Rosenkohl, Feldsalat und Winterlauch bleiben stehen und liefern bis weit in den Winter hinein frisches Gemüse. Freie Flächen erhalten eine Einsaat aus Senf als Gründüngung oder eine Abdeckung mit angerottetem Kompost.

Eine Auswahl erprobter Kombinationen

Das Buch enthält Dutzende erprobter Kombinationen. Hier eine Übersicht der wichtigsten Partnerschaften:

Bohnen und ihre Partner

Buschbohnen passen gut zusammen mit Salat, Kohlrabi, Rote Bete und verschiedenen Kohlarten. Das Bohnenkraut, als Begleitpflanze zwischen die Bohnenreihen gesetzt, verbessert das Aroma der Bohnen und hält Schwarze Läuse fern. Nach der Bohnenernte hinterlassen die Knöllchenbakterien an den Wurzeln Stickstoff im Boden, was übrigens alle Leguminosen tun.

Erbsen als Frühstarter

Erbsen können bereits im März gesät werden und eignen sich gut als Partner für Mangold, Kohlrabi oder Frühmöhren. Nach der Erbsenernte im Juni oder Juli ist noch genügend Zeit für eine Nachkultur mit Grünkohl, Chinakohl oder Endivien.

Gurken lieben es geschützt

Gurken gedeihen besonders gut im Schutz von Stangenbohnen oder Erbsen, die als natürlicher Windschutz dienen. Basilikum neben den Gurken schützt vor Mehltau.

Kohlarten und Sellerie

Die Kombination von Blumenkohl (oder anderem Kohl) mit Sellerie ist eine der am besten erprobten Mischkulturen. Der Sellerie hält mit seinem intensiven Duft Kohlschädlinge fern, der Kohl fördert im Gegenzug das Wachstum des Selleries. Beide ergänzen sich auch in ihren Nährstoffbedürfnissen.

Möhren und Zwiebelgewächse

Möhren und Zwiebelgewächse schützen sich gegenseitig. Der Duft der Möhren hält Zwiebelfliege und Lauchmotte fern, während Lauch und Zwiebeln die Möhrenfliege vertreiben. Diese Schutzwirkung funktioniert mit allen Zwiebelgewächsen. Schwester Christa Weinrich empfiehlt sogar die Mischsaat in derselben Reihe, da der Schutzeffekt so noch stärker ist als beim reihenweisen Wechsel.

Tomaten

Tomaten können über viele Jahre am selben Standort stehen, vorausgesetzt der Boden wird gut mit Kompost versorgt. Senf als Vorkultur bereitet den Boden vor, Ringelblumen oder Tagetes (Studentenblumen) als Begleitpflanzen halten Schädlinge ab und beleben den Boden.

Kräuter und Blumen gehören dazu

Ein reiner Gemüsegarten ohne Kräuter und Blumen lässt einige Möglichkeiten ungenutzt. Schwester Christa Weinrich widmet diesen Pflanzen ein eigenes Kapitel, denn viele von ihnen haben eine starke Wirkung auf ihre Nachbarn.

Dill fördert die Keimung von Möhren und ist ein guter Begleiter für Salat und Gurken. Basilikum schützt Gurken und Tomaten. Bohnenkraut verbessert das Aroma von Bohnen. Tagetes (Studentenblumen) vertreiben Nematoden aus dem Boden und beugen Bodenmüdigkeit vor. Ringelblumen lockern schwere Böden und halten Schnecken fern.

Bodenpflege – die Grundlage

Schwester Christa Weinrich betont, dass der Boden die Grundlage für alles ist. Im Mischkulturgarten gelten dabei einige wichtige Grundsätze:

Nicht umgraben, sondern lockern. Das Umgraben zerstört die natürliche Bodenschichtung und das Bodenleben. Stattdessen wird der Boden mit dem Karst oder Krail gekrümelt und bei Bedarf mit einer Grabegabel oder einem Sauzahn tiefgelockert. Ich denke da immer an einen Satz aus Gertrud Francks Buch, sinngemäß in etwa „Du sollst unten nicht nach oben heben“.

Den Boden bedeckt halten. Mulchen ist eine der grundlegendsten Methoden im Mischkulturgarten. Rasenschnitt, zerkleinerte Gartenabfälle, angerotteter Kompost oder Stroh schützen den Boden vor Austrocknung, unterdrücken Unkraut und füttern das Bodenleben.

Gründüngung nutzen. Wann immer ein Beet oder ein Teil davon frei wird, kommt Gründüngung: Senf für den schnellen Bodenschutz, Ackerbohnen zur Stickstoffanreicherung, Bienenfreund (Büschelschön / Phacelia) als bienenfreundliche Alternative.

Kompost als Grunddüngung. Reifer Kompost wird regelmäßig in die Beete eingearbeitet, besonders vor dem Pflanzen nährstoffhungriger Kulturen. Ergänzend empfiehlt die Abtei Fulda regelmäßige Dunggüsse mit verdünnter Brennnesseljauche.

Fruchtfolge auf Beeten

Eines der wohl wichtigsten Themen und auch eine der größten Herausforderungen ist die Fruchtfolge, also der Wechsel von einem Jahr auf das nächste.

Bei der Mischkultur auf Beeten empfiehlt es sich, die Bepflanzung der Beete jährlich zu rotieren. Was dieses Jahr auf Beet 1 wächst, kommt nächstes Jahr auf Beet 2, und so weiter. Dabei hilft es, Starkzehrer (Kohl, Tomaten, Gurken) und Schwachzehrer (Bohnen, Erbsen, Salate) abzuwechseln und darauf zu achten, dass Pflanzen derselben Familie nicht zu oft am selben Platz stehen.

Gerade die Fruchtfolge über mehrere Jahre ist eine Herausforderung, bei der unser Beetplaner hilft. In grove werden ein positive und negative Vorgänger direkt angezeigt. Auch eine Funktion für den Jahreswechsel ist vorhanden, bei der die Rotation der Bepflanzung der Beete untereinander geplant werden kann.

Bei den Systemen von Gertrud Franck und der Fam. Langerhorst ist die Fruchtfolge bereits im System integriert. Hier wandern die Reihen Jahr für Jahr über das Beet und Ihr müsst euch keine Gedanken über schlechte Nachfolger machen.

Für wen eignet sich dieses System?

Die Mischkultur auf Beeten nach Schwester Christa Weinrich ist besonders geeignet für:

Einsteiger in die Mischkultur. Das Konzept der Leit- und Begleitkulturen ist einfacher zu verstehen als das System mit A-B-C Reihen von Gertrud Franck. Die erprobten Kombinationen können direkt nachgepflanzt werden, ohne vorher ein ganzes System verinnerlichen zu müssen.

Gärten mit vorhandener Beetstruktur. Wer bereits Beete mit festen Wegen hat, muss nichts umbauen. Die Kombinationen lassen sich sofort in bestehende Beete integrieren.

Kleine bis mittelgroße Gärten. Gerade auf begrenztem Raum zeigt die Mischkultur ihre Stärke: Durch geschickte Vor-, Haupt- und Nachkulturen wird jeder Quadratmeter mehrfach genutzt.

Alle, die flexibel bleiben wollen. Jedes Beet kann individuell zusammengestellt werden, es gibt kein starres Schema über den gesamten Garten.

Die Verbindung zu grove.eco

Wie bereits eingangs erwähnt, war Schwester Christa Weinrichs Buch einer der Auslöser für die Entwicklung unseres Beetplaners. Während Claudia tagelang Kombinationen von Nachbarschaften und Vor- und Nachkulturen suchte und diese zu Papier brachte kam uns die Idee. Die erste Entwicklungsversion von grove hatte die Bilder aus dem Buch auf dem Beetplan.

In grove.eco könnt Ihr Beete für genau diese Art der Mischkultur anlegen. Jedes Beet kann individuell in Reihen unterteilt und Monat für Monat bepflanzt werden. Der Beetplaner zeigt Euch die Nachbarschaften an und hilft beim Fruchtwechsel und später bei der Fruchtfolge. Über praktische Filter könnt Ihr mühelos passende Pflanzen finden, ohne auch nur eine Kreuztabelle in die Hand zu nehmen.

Empfohlenes Buch

Das Buch Mischkultur im Hobbygarten (* Affiliate) von Schwester Christa Weinrich ist ein kompakter und praxisnaher Ratgeber. Neben den zahlreichen Beetkombinationen enthält es Wissen über Kräuter und Blumen im Mischkulturgarten, Bodenpflege, naturgemäßen Pflanzenschutz und vieles mehr. Die Erfahrung von über 50 Jahren Mischkulturenpraxis in der Abtei Fulda bildet die Grundlage des Buches.

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